Papier, QR-Link, NFC-Karte oder App: der Vergleich

Jede Lösung hat ihren Platz. Hier steht, wo sie sich unterscheiden und wann welche passt.

Kurz gesagt: Papier ist universell, veraltet aber schnell. Ein QR-Link wie Kyuar bleibt aktuell und lässt sich mit der Kamera aktueller iPhones und der meisten Android-Geräte lesen. NFC-Karten sind schnell, brauchen aber zusätzlich einen Link und passende Geräte. Viele Apps setzen ein Konto voraus.

Vergleich der Visitenkarten-Varianten
PapierQR-Link (Kyuar)NFC-KarteVisitenkarten-App
Daten aktuell haltenNeu druckenIm Konto ändern, Code bleibtLink ändern (je nach Anbieter)In der App ändern
Empfänger brauchtNichts (tippt ab)Kamera-AppNFC-fähiges Handy, Zugriff aktiviertOft die App oder ein Konto
KostenDruck je AuflageBasis 0 €, Pro 19 € pro Jahr (bald verfügbar)Kartenpreis plus oft AboMeist Abo
Verlust der KarteKontakt wegCode bleibt gültig, solange das Konto bestehtNeue Karte nötigApp nutzbar
Nach Ende des AbosKarte bleibt, Daten veraltenCode funktioniert weiter (Basiskarte)Hängt vom Anbieter abHängt vom Anbieter ab
DatenschutzKeine Daten onlineFreigabe je Feld, Hosting in DEHängt vom Anbieter abHängt vom Anbieter ab

Wann Papier weiter sinnvoll ist

Bei formellen Anlässen, in Branchen mit Kartentradition oder wenn das Gegenüber ohnehin nichts scannt. Ein kleiner Stapel kann parallel zum QR-Code sinnvoll bleiben; auf der Papierkarte lässt sich der QR-Code ebenfalls drucken.

Wann NFC passt

NFC (Tippen statt Scannen) ist komfortabel, wenn beide Telefone es unterstützen. Es ist eine Übertragungsart, kein Ersatz für eine aktuelle Kontaktseite. Mehr dazu im Ratgeber: QR, NFC oder App.

Was passiert, wenn das Abo endet?

Ihr QR-Code funktioniert auch nach Ende des Abos weiter, mit der Basiskarte für 0 €, solange Ihr Konto besteht. Endet Pro, bleibt Ihre Karte erreichbar – ohne Sperr- oder Werbeseite. Wer scannt, sieht weiter Ihre Kontaktdaten, nur ohne die Pro-Gestaltung.

Kosten im Beispiel

Eine Papierkarte kostet je Auflage Druck und bei jeder Änderung einen Neudruck. Kyuar Basis kostet nichts, Pro 19 € im Jahr (bald verfügbar). Wer häufig neue Karten braucht (neue Rolle, neue Nummer, Teamwechsel), spart bei einer digitalen Karte vor allem Nachdrucke. Wer selten wechselt und ohnehin 250 Karten pro Jahr verteilt, kommt mit Papier ähnlich aus. Eine Beispielrechnung finden Sie im ROI-Rechner mit anpassbaren Annahmen.

Kombination ist erlaubt

Der QR-Code von Kyuar lässt sich auf die Papierkarte drucken, auf eine NFC-Karte als Link hinterlegen und in der E-Mail-Signatur verwenden. Es gibt keinen Zwang zu einer einzigen Variante.

Wann der QR-Link passt

Wenn Aktualität, geringe Kosten und Kompatibilität wichtig sind: Selbstständige, Außendienst, Handwerk, Teams mit einheitlichem Auftritt. Ein Aufkleber auf der Handyrückseite ist immer dabei.

Häufige Fragen

Ist eine digitale Visitenkarte besser als Papier?

Sie bleibt aktuell und lässt sich nicht vergessen. Papier ist universeller. Viele nutzen beides, mit dem QR-Code auf der Papierkarte.

Brauche ich NFC für eine digitale Visitenkarte?

Nein. Ein QR-Code lässt sich mit der Kamera aktueller iPhones und der meisten Android-Geräte lesen; NFC ist optional.

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